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Reiches Versprechen - von Gott gestärkt

19.04.2020

Nachdem Bischof Peter Jeram auf Grund der Corona Massnahmen nicht nach Wien reisen konnte, um den Gottesdienst zum Palmsonntag per Internet-Videoübertragung zu feiern, reiste er nun am Sonntag, dem 19.4.2020 quer durch österreichische Alpentäler von Tirol nach Wien und konnte, mit den neuapostolischen Christen in ganz Österreich per Live-Übertragung verbunden, Gottesdienst halten.

 
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Den Gottesdienst legte er ein Wort aus 2.Chronik 16,9 zu Grunde: „Die Augen des Herrn schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind.“


Reiches Versprechen
Gott hat uns etwas ganz Besonderes bei der Wassertaufe versprochen – sein Leben. Wir sind berührt worden von Gott, gesegnet von Gott und er hat uns versprochen, dass er für mich lebt, Jesus hat sein Leben für uns gegeben, dass ich lebe – er hat es mir in seiner ganzen Liebe versprochen und gegeben. Dieses Versprechen ist eine göttliche Kraft. Er hat uns auch zur Geistestaufe etwas versprochen. Durch die Gabe des Heiligen Geistes wurde uns im Leben etwas besonders geschenkt und wir dürfen erkennen, dass Gott gut und ein Gott der Liebe ist. Gott hat mir versprochen, dass er in schwierigen Situationen bei mir ist und mit seiner Liebe mich umsorgt, das ist unser Gott!


Bereiten wir Gott genau dort, wo wir gerade sind, einen Raum, damit er bei uns einziehen kann! Er möchte einkehren, um sein Versprechen einzulösen. Denn des Herrn Augen schauen alle Lande und sie sehen uns auch gerade jetzt, in unserer momentanen Situation. Verstecken wir uns nicht vor Gott. Oft ist es ein menschliches Problem und entspricht dem Wesen der Sünde, sich vor Gott zu verstecken – sich seinem Blick zu entziehen. „Ich muss das erst mit mir selbst ausmachen“ so sagen wir oftmals, um Probleme zu bewältigen. Doch nun wollen wir genau dort innehalten, wo Gott uns sieht. Schämen wir uns nicht und ziehen wir uns nicht vor der Liebe Gottes zurück. Gott weiß ja, dass wir Sünder sind und sucht uns mit seinem Blick der Gnade.
Und des Herrn Augen schauen alle Lande
Gott schaut nirgends weg, er sieht alles. Nur wir meinen oft „Lieber Gott warum schaust du nicht dort hin, wo es so furchtbare Dinge gibt.“ Gott sieht es ja. Nur wir sehen alles oberflächlich nur aus einem bestimmten Blickwinkel. „Und warum tust du dann nichts lieber Gott?“ Er, Gott, tut etwas, er sucht den Menschen mit seiner Gnade, um zu helfen und zu erlösen. Jetzt ist Zugang zum Allerheiligsten frei, jetzt haben wir freien Zugang zu seiner Gnade und Erlösung.
Gott stärkt alle die, die mit ganzem Herzen bei ihm sind
Gott will allen Menschen helfen, jedoch sind nicht alle mit ihrem ganzem Herzen und mit ihrer ganzen Liebe bei ihm. Machen wir heute das scheinbar Unmögliche möglich, indem wir gänzlich auf Gott vertrauen, ohne Wenn und Aber, ohne Sicherheitsnetz.


Veränderung und andere Sicht auf bedrückende Lebensumstände sind die logische Konsequenz eines uneingeschränkten Vertrauens zu Gott.


Nach dem Zwischenlied „Es kennt der Herr die Seinen“ (GB 335) ging Bezirksältester Klaus Dainko auf das leere Kirchengebäude ein: „es ist ein ganz eigenartiges Gefühl, doch Gott sieht alle Lande, alle Glaubensgeschwister und dadurch ist die Kirche nun eigentlich voll. Gott hat uns in der Wassertaufe nicht nur ein Versprechen gegeben, sondern eine Verheißung. Gott gab uns den Zugang zu den Gnadengaben seiner heilsbringenden Kirche. Jesus wird uns auf diesen Weg begleiten. Er ist bei uns alle Tage!
Gott vergisst niemanden. Der Prophet Elia war ein großer Eiferer für den Herrn, doch es wurde nach seinem Leben getrachtet. Der Diener Elias hatte zwar Sorge, doch Elia bat Gott, den Diener sehen zu lassen, was er, Elia sehen konnte. Und der Diener sah und erkannte die Hilfe Gottes. Bitten wir Gott, dass er auch uns die Augen öffnen möge.


Bischof Jeram fasste das Gesagte zusammen:
Wie kann ich denn mit ganzem Herzen bei Gott sein und ihn lieben? Indem ich die Gebote Gottes achte und sie lebe. Das Gebot Gottes an uns alle ist die Liebe und ein wesentliches Element darin ist auch das Vergeben.


 


NAK Österreich